2020-09-28 | Valentin

FC Dussnang 2:2 SC Aadorf

Schönwetterfussballer musste man an diesem Samstag nicht sein. Bei Kälte, Wind und Regen pfiff der Schiedsrichter – der aus Davos kam und sich somit immerhin an die Kälte gewöhnt ist – das Spiel pünktlich um 17:00 Uhr an. Anders als noch in den letzten Spielen wollten die Dussnanger von Anfang an angreifen und nicht erst einmal abwarten, was der Gegner macht. Nach 10 Minuten hatte Captain Greuter dann sogleich die erste grosse Torchance. Ein missglückter Klärungsversuch von SCA-Keeper Ognissanti prallte an Huldi ab und lag pfannenfertig vor seinem Sturmpartner, Greuter konnte den Ball aber nicht im Tor unterbringen. Die Gäste aus Aadorf kamen anschliessend besser in die Partie. Der in Dussnang bestens bekannte Philipp Moser wurde mit einem Zuspiel in die Spitze lanciert, konnte aber den Ball nicht wie gewünscht verarbeiten. Bis zur Halbzeit fand das Spiel dann mehrheitlich im Mittelfeld statt, gefährlich wurde es hauptsächlich nach Standartsituationen. Die Halbzeitpause nutzten die beiden Mannschaften, um sich in den Garderoben kurz aufzuwärmen.

In der 55. Minute kam der FCD zu einem Eckball. Stadler brachte den Ball auf den 2. Pfosten, wo Stauffacher Mutterseelen alleine stand und den Ball zur Führung in die Maschen köpfte. Lange wollte die Führung jedoch nicht halten. Nur 5 Minuten später ging der soeben erst eingewechselte Kitolo am zweiten Pfosten vergessen und schob zum Ausgleich ein. Wiederum nur 7 Minuten später ging das «Eins» erneut in Führung. Wagner tankte sich auf seiner rechten Aussenseite durch und passte den Ball flach in den 5-Meter-Raum. SCA-Verteidiger Weber griff ein und versenkte den Ball schon fast in Stürmer-Manier in die untere Ecke. Der SC Aadorf hatte anschliessend mehr Ballbesitz, ohne sich dabei aber viele Chancen herausspielen zu können. Corsin Kessler nahm den wirbligen Spielgestalter Luginbühl mehrheitlich aus dem Spiel. Die Dussnanger hatten die 3 Punkte eigentlich schon in der Tasche. Doch dann setzte sich der schnelle Baak auf der rechten Seite durch, passte flach in den Strafraum – selbes Szenario, selbes Ergebnis wie beim 2:1 – Leutenegger mit einem Eigentor zum Ausgleich in der letzten Minute.

Der FCD kann mit diesem Punkt zwar leben, weiss aber auch, dass mehr drin gelegen wäre. Am nächsten Sontag, 04.10.2020, muss das «Eins» schon wieder den Weg ins Glarnerland antreten. Anpfiff in Netstal ist um 16:00 Uhr. Die Mannschaft bedankt sich bei den Zuschauern, die trotz des «Sauwetters» den Weg zum Fussballplatz fanden und die Mannschaft lautstark unterstütze.

Aufstellung FCD: Brühwiler; Steinmann, Schnell, Früh; Stadler, Bucher, C. Kessler, Wagner, Stauffacher; Greuter (C), Huldi

Einwechslungen: A. Kessler, Roos, V. Traxler, Leutenegger

image image image image image image image image image image